Noch immer ist sie tief berührt,
wie Gott in ihrem Leben führt.
Durchkreuzte ihren Zukunftstraum,
schuf seinem Sohn den Lebensraum.
Es war nicht einfach, das ist klar
und dennoch ist es wunderbar.
Sie hält ihn sanft auf ihrem Schoß,
das Wunder ist unendlich groß.
So klein und zart, so unversehrt,
ist Gott bei ihnen eingekehrt.
Ihr Herz fließt über voller Dank,
ein Hirte vor ihm niedersank.
Er kam mit andren hergeeilt,
und hat vor ihnen lang verweilt;
erzählte von dem hellen Licht,
dass alle Finsternis durchbricht.
Ein Engel hat es laut verkündet,
den Heiland man im Stalle findet.
Sie zogen los, um ihn zu seh‘n,
auch wenn es schwer war, zu versteh‘n.
Ein Tiefer Friede füllt ihr Herz,
sie ahnt noch nichts vom spät’ren Schmerz.
Die Worte klingen in ihr nach
und halten sie noch lange wach.
Das alles hat sie tief bewegt.
Als sie ihn in die Krippe legt,
denkt sie voll Freude schon an Morgen,
bei Gott fühlt sie sich gut geborgen.
aduk




