Nebel durch die Gegend schleicht


Nebel durch die Gegend schleicht,
setzt sich frech auf alles drauf,
wer nicht rein ins Trockne weicht,
fühlt die Nässe obenauf.
 
Auch die Sicht wird immer schlechter,
manches scheint ganz unscheinbar,
Schatten drohen wie ein Wächter
Kommt man nah, ein Baum steht da.
 
Andrerseits wird vieles weicher,
scheint verschwommen und nicht klar,
Tropfen funkeln immer reicher,
liegen wie Juwelen da.
 
 


In dem Meer aus diesem Funkeln,
liegt ein See und ruht sich aus,
und besonders dann im Dunkeln,
kommt der Mond ganz strahlend raus.
 
Er genießt des Nebels streicheln,
und die Stille in dem Wald,
nur das Fallen von den Eicheln,
hier und da am Ufer schallt. 
                       
Text: aduk
Foto: Iris Satterly

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